Bestäubung nebenbei
Beim Sammeln von Nektar und Pollen fliegen Bienen von Blüte zu Blüte. Dabei bleiben Pollenkörner an ihrem behaarten Körper haften und werden zur nächsten Blüte getragen. Erst durch diesen Transport können viele Pflanzen Früchte und Samen bilden.
Wer davon profitiert
Von guter Bestäubung lebt ein großer Teil dessen, was bei uns wächst:
- Apfel-, Birnen- und Kirschbäume
- Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren
- Kürbis und viele Gemüsearten
- zahlreiche Wildpflanzen
Ohne Bestäubung würden viele Pflanzen deutlich weniger Früchte tragen. Auch die Artenvielfalt unserer Landschaft hängt eng damit zusammen.
Nicht nur Honigbienen
Wichtig: Nicht nur Honigbienen leisten diese Arbeit. Auch Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten sind unverzichtbar. Die Honigbiene hat aber einen Vorteil — ein starkes Volk besteht aus zehntausenden Sammlerinnen und bringt dadurch eine enorme Bestäubungsleistung.
Deshalb werden Bienenvölker weltweit gezielt zur Bestäubung eingesetzt — auch bei uns in der Region.
Auch unsere Bienen im Bergischen Land tragen jeden Frühling ihren Teil dazu bei: Sie bestäuben Obstblüten, Streuobstwiesen und Wildpflanzen in der Umgebung — und bringen uns nebenbei den Nektar für unseren regionalen Honig.
Häufige Fragen
Nein. Auch Wildbienen, Hummeln und viele weitere Insekten bestäuben Pflanzen und sind enorm wichtig.
Viele Obstsorten brauchen den Pollentransport zwischen den Blüten, damit überhaupt Früchte entstehen.
Nur eingeschränkt. Regen, Wind und niedrige Temperaturen verringern die Flugaktivität deutlich.
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