Wir sind die Klefischs aus Wermelskirchen — und seit ein paar Jahren teilen wir unseren Garten mit ein paar tausend Bienen. Daraus ist die Bergische Biene geworden: eine Hobbyimkerei mit klarer Linie und ehrlicher Arbeit.
Unsere Bienen stehen mitten zwischen Streuobstwiesen, Feldrändern und Bachläufen. Das Bergische Land ist hügelig, grün und reich an wildem Bewuchs — perfekt für Honigbienen, die hier alles finden, was sie brauchen.
Was unsere Bienen sammeln, bleibt hier. Wir geben keinen Honig in den überregionalen Handel und mischen ihn mit nichts. Was im Glas ist, ist das, was in einem Umkreis von wenigen Kilometern um unsere Beuten herum gewachsen ist.
Wir arbeiten mit einräumigen Zanderbeuten. Das heißt: ein Brutraum, gut zu überblicken, weniger Stress bei der Durchsicht — und ein Volk, das man wirklich kennenlernen kann.
Für uns ist das mehr als eine Bauform. Es ist eine Haltung: lieber wenige Eingriffe als viele, lieber zuhören als hinpfuschen. Wenn ein Volk Ruhe braucht, lassen wir es in Ruhe. Wenn es mehr Platz braucht, bekommt es mehr Platz. Mehr Imkerei ist es eigentlich nicht.
Honig nehmen wir nur, wenn die Bienen genug für sich selbst haben. Im Zweifel bleibt der Rahmen drin.
Wir wachsen nicht über das hinaus, was wir mit eigenen Händen und Aufmerksamkeit gut betreuen können.
Unser Honig bleibt in der Nachbarschaft. Kurze Wege, persönliche Übergabe, klare Herkunft.
Wenn wir wenig haben, sagen wir das. Wenn wir nichts haben, sagen wir das auch.
Mehr als zwei Drittel des in Deutschland verkauften Honigs stammt aus dem Ausland — oft als anonyme Mischung aus mehreren Ländern. Geschmacklich, qualitativ und ökologisch ist das eine andere Welt als das, was wir machen.
Regionaler Honig heißt für uns: kurze Wege, klare Herkunft, weniger Logistik, mehr Verantwortung. Du weißt, wo dein Honig herkommt und wer ihn abgefüllt hat. Das ist Verbraucherschutz, gelebt — nicht versprochen.
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Wir arbeiten mit einem Naturprodukt. Wie viel die Bienen im Frühjahr sammeln, hängt von Wetter, Blüte und Volksstärke ab — Dinge, die wir nicht steuern können. Statt das mit gestrecktem Importhonig auszugleichen, kommunizieren wir es einfach: gibt's grad, gibt's nicht grad, gibt's bald wieder.