Ein eingewanderter Parasit
Die Varroamilbe stammt ursprünglich aus Asien und hat sich von dort weltweit verbreitet. Mit bloßem Auge ist sie als kleiner rotbrauner Punkt auf einer Biene zu erkennen.
Warum sie so gefährlich ist
Die Milbe ernährt sich von den Bienen und vermehrt sich in der Brut. Dadurch werden die Tiere geschwächt und anfälliger für Krankheiten. Besonders kritisch wird es, wenn sich die Milbenzahl unkontrolliert vermehrt — dann kann ein Volk innerhalb weniger Monate stark geschädigt werden.
Ohne Betreuung wären viele Honigbienenvölker heute kaum noch langfristig überlebensfähig.
Wie wir gegensteuern
Deshalb gehört die Varroakontrolle zu unseren wichtigsten Aufgaben. Über das Jahr prüfen wir die Völker regelmäßig und stellen mit verschiedenen Methoden fest, wie stark ein Volk belastet ist. Wenn nötig, ergreifen wir geeignete, möglichst schonende Maßnahmen, um die Milbenzahl zu senken.
Unser Ziel ist immer dasselbe: gesunde Völker erhalten und dabei so behutsam wie möglich mit den Bienen umgehen. Mehr dazu, warum Bienen heute Betreuung brauchen, liest du hier.
Gesunde Völker sind die Voraussetzung für alles Weitere — für die Bestäubung im Bergischen Land und für den Honig, der am Ende bei dir im Glas landet.
Häufige Fragen
Nein. Die Milbe befällt ausschließlich Bienen und ist für Menschen ungefährlich.
Es gibt erste natürliche Abwehrmechanismen, doch meist reichen sie nicht aus. Ohne imkerliche Hilfe wird es für die Völker eng.
Unter anderem, um die Entwicklung der Varroamilbe im Blick zu behalten und rechtzeitig handeln zu können.
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